Begreifen

Bei mir ist es wohl nur die eine Sache, die ich nie ganz begreifen werde: die Männer. Richtig, keine Sache, sondern eine Spezies. Dies wurde mir wieder so richtig bewusst, als ich unlängst ein Gespräch unter Männern «be-lauschte». Darin ging es um die berühmten Weihnachtsgeschenke für deren Liebste. Der eine erzählte, dass er schon seit 23 Jahren seiner Frau jedes Jahr einen Pijama schenke. Der zweite überraschte vergangenes Jahr seine Gattin mit einem neuen Eimer, Mop und gelben Gummihandschuhen. Der dritte rennt seit zehn Jahren am 24. Dezember, kurz vor Ladenschluss, zum Juwelier und bittet diesen, ihm noch schnell «etwas Goldiges» in ein kleines Schmuck-Säckchen einzupacken. Nun habe er es aber letzte Weihnachten bis zur Bescherung in seiner Hosentasche vergessen. Fand die Hose samt Schmuck nicht am Bügel, sondern in der Waschmaschine wieder.

Da das gegenseitige Begreifen manchmal so schwer fällt, entledigen wir uns doch der Vorsilbe «be» und «greifen» nächste Weihnachten mit neuer Hoffnung in die Geschenk-Kiste!

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