Kristallisationspunkt

Einer von 286 Schreibern sucht einen Kristallisationspunkt.

In diesem Fall muss das die Appenzeller Zeitung sein, die die 286 Aufträge erteilt, um zu einem Werk zu gestalten. Eine Vielfalt von Ausdrücken und Ideen bewegen sich auf die Redaktorinnen zu. So wie Kristalle sich aus Lösungen durch Erhitzen oder Kühlung wegentwickeln, formen sich Diskussionspunkte. Der Punkt ist der kleinste mögliche Gegenstand auf der Welt, den es gibt (ein Punkt ist ein Winkel, dem man beide Schenkel ausgerissen hat). Unendlich viele Punkte bestimmen unser Leben und bewirken, dass aus einer Kristallisation eine Person wird, die es so nur einmal gibt. Die Kristallisationspunkte sind ein Ziel vieler Ziele, etwas in einem Arbeitsprozess herzustellen, das Land zu bebauen, Gärten zu gestalten, Häuser zu erstellen, – Pflege und Erhaltung der Natur, des Menschen, der Tiere, die Schulung und Bildung, die Technik zur Erleichterung des Arbeits- prozesses, die Zeitgebung allen menschlichen Wirkens in einer allumfassenden Schöpfung. In den paar Zeilen liegen so viele Kristallisierungspunkte, die einen begeistern können, mit Freuden seiner Aufgabe gerecht werden, bei Klein und Gross, bei Jung und Alt, die Kristallisierungspunkte – Werden – Leben – Ableben – als Sinn und Ziel des Lebens zu verstehen.

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