Schatzkammer

Für mich ein reichlich materialistischer Begriff. Gold, Silber, Edelsteine, Perlenketten – ein Hauch von Reichtum. Verheissungsvoll kündend vom sorglosen Leben. Den Lebensunterhalt bestreiten können. Etwas Polster haben, ist für mich beruhigend. Mehr nur Belastung. Täglich die Börsenkurse beobachten, die erfolgreichsten Investitionen tätigen, Finanzberatungen beanspruchen. Blockierende Angst, Werte zu verlieren.

Ich möchte meine Zeit sinnvoller einsetzen: Wenn ich nur für eine kurze Weile den kleinen, unscheinbaren Dingen im Leben Beachtung schenken kann wie etwa dem Summen der Bienen oder dem Gesang der Vögel, dem Plätschern des Brunnens, dann kann ich meine innere Schatzkammer entdecken. Eine innere Freiheit voll Freude und Dankbarkeit, die alles Materielle auf dieser Welt vergessen lässt. Jetzt nicht schmunzeln. Ein Versuch lohnt sich.

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